Quantya Evo 1

...von Adler bis Maserati & von Norton bis Zündapp - alles andere eben.

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obelixx
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von obelixx »

Wenn du mit Silber lötest, dann kannst du locker mit 100N/mm² rechnen.

Dann genügt sogar ein Durchmesser von 33mm
bei einer Breite von 7,2mm
für ca. 1230Nm ... wenn ich bei meiner Überschlagsrechnung nicht eine falsche Betrachtung gewählt habe.

Da sollte genug Reserve für "Lastschläge" vorhanden sein.

Die üblichen Zugfestigkeitswerte liegen bei 400 ... 500N/mm²
Grüße aus Plattdeutschland / Stephan
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JAU
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Hendrik hat geschrieben: 24.12.2020, 00:48 Ist die Lötverbindung auch dauerhaft ausreichend stabil?
Keine Ahnung, nach meiner Quelle ist Dauerbelastung ein Problem. Aber Stöße sind ja keine Dauerlast. :?
obelixx hat geschrieben: 24.12.2020, 14:53 Die üblichen Zugfestigkeitswerte liegen bei 400 ... 500N/mm²
400 ist mir in einem Datenblatt für Silberlot auch schon unter gekommen.
Von daher war ich etwas irritiert das in dem pdf oben von <280N/mm² die Rede ist. Hängt vielleicht mit der Qualität der Arbeit zusammen...

Dort steht:
Bei Dauerbelastungen werden durch Kriechen die Weichlötverbindungen zerstört, da die
Festigkeit bis auf 2 N/mm2 sinken kann.

Hartlotverbindungen weisen bedeutend höhere Dauer-Festigkeitswerte auf.
Bei Dauerbelastung kann mit 30 N/mm2 Wechselfestigkeit (Richtwert für Silberlot) auf
Scherung und Torsion gerechnet werden.
Vom Equipment her ist Hartlöten durchaus machbar (Propan+O2). An der Erfahrung fehlt es halt.


mfg JAU
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Micha 07
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von Micha 07 »

Propan und Sauerstoff kann ich bei Silberlotnähten nicht empfehlen . Der Flammenkegel ist bei Propan sehr groß und man schmilzt sich das
Flußmittel vom Lotstab vorzeitig ab . Für eine saubere Naht wäre Acetylen und Sauerstoff empfehlendswert . Für so ein Vorhaben würde ich
eine Schweißspitze 2-4mm oder max. 4-6mm benutzen .
Gruß Micha


Wünsche allen schöne Weihnachtstage an dieser Stelle
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JAU
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Micha 07 hat geschrieben: 25.12.2020, 13:03 Der Flammenkegel ist bei Propan sehr groß
Ist das nicht eher eine Frage des Brenners?
Micha 07 hat geschrieben: 25.12.2020, 13:03 Für eine saubere Naht wäre Acetylen und Sauerstoff empfehlendswert.
Dann müsste ich es auf Arbeit versuchen oder machen lassen. Acetylen ist mir wegen möglicher Zersetzung zu gefährlich.


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obelixx
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von obelixx »

Bei deinem Leichtbaumoppet kannst du keine Drehmomente von 1000Nm auf das Ritzel bringen.
Vorher dein Hinterreifen als "Rutschkupplung" fungieren ...

Auch nicht mit Lastspitzen ... die Annahme treffe ich anhand der Gegenannahme, dass eine "Silberverbindung" ca. die Festigkeit (Rm) von St50 erreichen kann.
Und das ist der übliche Ritzelwerkstoff.
C45 oder fester wird bei unseren "low-life-Landmaschinenantrieben" wohl eher nicht verwendet ...

Jetzt lass uns aber nicht, für eine "Grobbetrachtung ohne weiterem Dimensionierungswissen", in eine Diskussion über Kerbwirkung und weiteren Beiwerten einsteigen.
Deshalb hatte ich auch mit der "Unsiversal-Stahlannahme" von 100 N/mm² gerechnet (um überhaupt erst einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wo eine "sichere Greenzlast liegen dürfte") ... und das ergab M= 1230 Nm (bei d=33 + B=7,2mm) ... am Ritzel wohlgemerkt !

Für meine "Kleinteillöterei" verwende ich meist solch ein System ohne separate Sauerstoffversorgung:
https://rothenberger.com/de-de/hartlotb ... oprop.html
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Micha 07
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von Micha 07 »

Ist das nicht eher eine Frage des Brenners?
ja und nein ,um mit Propan hartlöten zu können haben wir früher ins Mischrohr andere Brennerspitzen eingeschraubt .
Dadurch erreichten wir ein Flammenbild das so gerade zum Hartlöten von CU-Rohren tauglich war (katastrophenlötgerät).
Die Flamme war aber immer sehr lang .
Acetylen ist mir wegen möglicher Zersetzung zu gefährlich.
Bei dem heutigen Acetylen sind bessere Bindemittel im Einsatz .Ich habe seit über10 Jahren eine Satz Acetylen und Sauerstoff in der Garage ,
und das funktioniert noch tadellos .

Gruß Micha
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von Micha 07 »

Hab gerade den Link von Obelix gesehen .
Einige meiner Kollegen verwenden für den Reparaturbereich genau dieses Modell ,
und sind sehr zufrieden damit ,solange man an dem Werkstück von allen Seiten heran kommt, was in deinem Fall ja zutrifft
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Anderes Thema: Fahrregler.

Gestern auf dem Weg zur Arbeit ging plötzlich nix mehr. Automatisch geht man vom Gas und versucht es gleich nochmal.
Das wurde mit einem höhrbaren *Popp* quittiert, gefolgt von elektrischem Spratzeln.

Erster Gedanke: Akku trennen!
Zweiter Gedanke: runter vom Mopped!
Dritter Gedanke: Jetzt steh ich hier mitten auf der Brücke über der gut befahren Landstraße. Das ist keine gute Stelle für ein brennendes E-Fahrzeug... :mute:

Aber alles nicht so tragisch. Die Rauchwolke kam aus dem Fahrregler, hat der mal eben die Hufe gehoben. :/
Das Modell wird halt nimmer produziert. Und reparieren ist nicht arg, alles vergossen. :(


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Hendrik
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von Hendrik »

Ohoh - Mein Beileid.

Gibt es dafür eine Nachbaulösung?

Viele Grüße
Hendrik
Baghira Black Forest '04@185,0Mm, Baghira Silverduro '97@42,2Mm
Irgendwas ist immer...
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Ein Nachfolger von Alltrax ist verfügbar, der müsste von den Maßen auch reinpassen.

Hab mich aber für einen Kelly aus China entschieden der über USA vertrieben wird. Vorteil: Der kann Rekuperation.
Aktiviert in Abhängigkeit vom Bremslichtschalter ist das Offroad vielleicht auch nicht das schlechteste. Zusätzliches Daumen"gas" als Sollwert wäre möglich.

Besser als der alte Alltrax sind beide in der Hinsicht das sie nicht nur Spannungs- sondern auch Stromregelung können. Für Laien vereinfacht ausgedrückt: Spannung = Drehzahl, Strom = Drehmoment.

Und der neue Regler kann dann auch Sollwerte von Hallsensoren verarbeiten. Entsprechender Gasgriff ist auch schon bestellt. Kann das korrosionsempfindliche Poti weg...


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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von obelixx »

Das klingt nach "Abenteuer" ...
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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Manche fahren Motorrad wegen dem Spaß auf der Straße, andere wegen dem Spaß in der Werkstatt. :D


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Re: Quantya Evo 1

Beitrag von JAU »

Der Controller KDZ48551 von Kelly passt mechanisch ohne Probleme und verrichtet seit letzter Woche seinen Dienst.

Aaaaber so richtig zufrieden bin ich da im Moment noch nicht. Bin mit dem Parametern auf dem selben Niveau geblieben wie vorher (270A max. Motorstrom), Reaktion auf Sollwert so schnell wie möglich. Und fährt sich mit Stromregelung wie am Gummiband. Glücklicherweise gibt es noch eine kombinierte Regelung von Drehzahl und -moment. Da ist es besser, kommt aber vor das man ins Gasloch fällt.
Wird also noch etwas rumprobieren (oder Umgewöhnung) ins Land gehen.

Rekuperation hab ich im Moment noch nicht aktiv, dazu muss ich erst noch ein Relais setzen und am Bremslichtsignal basteln. Das Relais einfach nur parallel zur LED möchte ich nicht haben, dann hätte ich ein Bremsverhalten wie die Reiseenduros mit ABS, das ist Offroad nicht ganz das Wahre.

Die elektrische Anbindung hat Umbau am 48V Kreis erfordert. Quantya hat das Hochstromrelais im Minus-Zweig verbaut. Das sollte man beim Kelly sein lassen.
In dem Zuge war mir dann auch aufgefallen das am AXE der Vorladewiderstand fehlte und eine Sicherung im Plus fürs Zündschloss hätte sein sollen. Je genauer man hinschaut... :roll:


Und die Zollrechnung von FedEx kam gestern. Die Chinesen haben den Warenwert falsch deklariert. :/


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