Basisvorzündung

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JAU
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von JAU »

Jochen hat geschrieben:
17.05.2020, 21:35
Wie kann das Bike mit BVZ 3° und 12° mit gleicher Kurver überhaupt schmerzfrei laufen?
Gegenfrage: Hat das überhaupt mal jemand (dauerhaft) gemacht?
Die geposteten Kurven mit 3° BVZ und 12° BVZ weichen, nach meiner Beobachtung, stets voneinander ab.


mfg JAU
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von JAU »

Jochen hat geschrieben:
17.05.2020, 21:35
och mal zur Erinnerung, ich fahre mit einem Mikuni BSR33 (Doppelvergaser) und nicht mir einem Teikei (Registervergaser)!!
Hatte ich schon total verdrängt.

Aber was man in dem Zusammenhang vielleicht mit in Ring werfen könnte: Wer fährt seine Kurve am Seriengaser, aber mit umgehängten Nadeln?


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Jochen
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Jochen »

JAU hat geschrieben:
18.05.2020, 07:36
Jochen hat geschrieben:
17.05.2020, 21:35
Wie kann das Bike mit BVZ 3° und 12° mit gleicher Kurver überhaupt schmerzfrei laufen?
Gegenfrage: Hat das überhaupt mal jemand (dauerhaft) gemacht?
Die geposteten Kurven mit 3° BVZ und 12° BVZ weichen, nach meiner Beobachtung, stets voneinander ab.
Na, hier:
Wahrscheinlich bin ich jetzt ja jahrelang mit 24° bei 1900 und 32° bei 3100 gefahren... das erscheint mir doch etwas viel auch wenn es die Baghi zu ertragen erscheint.
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube das selber schon gemacht zu haben (nur den BVZ verändert!) Steht vielleicht irgendwo weiter vorne in diesem "Fred".
@Midi
Aber zum Thema Startverhalten waren wir uns einig, dass die Zündkurve dafür unerheblich ist. Beim Starten wird entweder die vordere Kante der Zündnocke oder bei entsprechender Einstellung die hintere Kante der Zündnocke genommen (stabileres Signal)!
Versuch mal bitte unter Bike die Polarität auf "Plus" zu stellen und nimm eine Umdrehung ohne Zündung.
Erkundige dich mal bei Ignitech, ob du die V80 auf die V96 updaten kannst, die Version ist wirklich besser.

Gruß Jochen

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Jochen »

JAU hat geschrieben:
19.05.2020, 07:35
Hatte ich schon total verdrängt.
Aber was man in dem Zusammenhang vielleicht mit in Ring werfen könnte: Wer fährt seine Kurve am Seriengaser, aber mit umgehängten Nadeln?
mfg JAU
:) :thumbs: Könnte so sein, aber immer noch fetter als beim Mikuni! ...wirklich :wink:
Gruß Jochen

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von JAU »

Jochen hat geschrieben:
19.05.2020, 21:04
Beim Starten wird entweder die vordere Kante der Zündnocke oder bei entsprechender Einstellung die hintere Kante der Zündnocke genommen (stabileres Signal)!
:dagegen:
Du wirfst "langes Leitstück" und Zündnocke durcheinander.

Das ist schon ein bisschen frustrierend... :/


mfg JAU
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Midi
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Midi »

Das mit dem Update, zumindest auf V88 probiere ich einmal. Nachdem ich jetzt jeden Tag damit zur Arbeit fahre (Dose fährt nicht) muss ich sagen mit meiner Kurve kann ich gemütlich bei 3000 rpm weitgehend ruckelfrei Reisetempo fahren. Verbrauch 4,5l. Im Bereich 3500 hat sie jedoch manchmal wie komische Aussetzer, so wie wenn der Motor kalt ist und ich zu schnell hochdrehen möchte. Nun habe ich die Vorzündung dort zurückgenommen, dann patscht sie dort wieder und ist schlechter zum fahren, whs brauche ich sogar noch mehr Vorzündung dort, so Richtung angepasster maxbillv3. Ich experimentiere noch etwas mit der Kurve und zeige dann mal mein Ergebnis.

Habe übrigens Serienvergaser, nur Leistungskrümmer sonst nichts. Werde auch 1 Umdrehung ohne Zündung aktivieren. Startverhalte ist aber absolut alltagstauglich bereits jetzt...

Jochen
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Jochen »

Du wirfst "langes Leitstück" und Zündnocke durcheinander.
Das ist schon ein bisschen frustrierend... :/
:panik: Du hast es nicht leicht mit mir! :anbeet:

Ich habe noch in Erinnerung, das Jiri Krejzl von Ignitech mir geschrieben hat, dass unser langes Leitstück/Nocke vom Anfang der Kante bis zum Anfang der Kante des nächsten Leitstück/Nocke von der Software als virtuelles Leitstück/Nocke intepretiert wird. Mir wurde geschrieben, dass beim Startvorgang das Signal der "Zündnocke" Leitstück/Nocke genommen wird ohne jegliche Verzögerung. Allerdings kann man in der "Karteikarte Bike" die vordere oder die hintere Kanten als Bezugpunkt wählen. :dafür:

Gruß Jochen

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Jochen »

Im Bereich 3500 hat sie jedoch manchmal wie komische Aussetzer, so wie wenn der Motor kalt ist und ich zu schnell hochdrehen möchte.
Ich gelaube nicht, dass dieser Effekt durch die Zündkurve entsteht, nur wird er wahrscheinlich etwas hervorgehoben.
Soweit ich mich erinner ist genau in diesem Bereich zwischen 3500-4500 der Übergang von Primär zu Sekundärvergaser. Dieser Übergang ist bei vielen etwas ruckelig/unruhig - weil zu fett.
Fetter = schnellere Verbrennung verträgt dann etwas mehr Frühzündung
Bei mir habe ich das damals durch umhängen der Nadel also Sekundär etwas magerer und einer kleinen Manipulation der Umlenkhebelei verbessern können, schau mal auf www.660er.de unter der Rubrik Vergaser habe ich das beschrieben.

Gruß Jochen

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Midi »

Du könntest Recht haben! Ich habe nämlich heute nämlich auf der Heimfahrt trotz nun späterer Zündung wieder den gleichen Effekt beobachtet. Mit der Originalbox bin ich halt gar nie mit 3000-3500 rpm im Reisetempo gecruist...

Jochen
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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Jochen »

Hallo Midi,

mir ist gerade erst aufgefallen, das du aus der Schweiz kommst. :shock:
Mir ist nicht bekannt das MZ eine Schweizer Bedüsung hat, wie verhält sich dein Motorrad ab 1500-2000 Höhenmeter?
Wenn du da kaum noch über 3000-3500 U/min kommst, solltest du auf jeden Fall die Nadel des Sekundärvergasers umhängen.

Gruß Jochen

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Midi »

Man merkt in der Höhe einen deutlichen Leistungsverlust aber erst so ab 2000 Höhenmeter, bei 2500 ist es dann schon deutlich, es lässt sich jedoch weiterhin problemlos fahren. In der Regel ist das ja nur die Passhöhe und die ist schnell vorüber, deshalb war ich bisher zu faul zum Düsenumhängen :D

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Re: Basisvorzündung

Beitrag von JAU »

Jochen hat geschrieben:
20.05.2020, 13:54
Mir wurde geschrieben, dass beim Startvorgang das Signal der "Zündnocke" Leitstück/Nocke genommen wird ohne jegliche Verzögerung. Allerdings kann man in der "Karteikarte Bike" die vordere oder die hintere Kanten als Bezugpunkt wählen.
Dem ersten Teil kann ich uneingeschränkt zustimmen.
Zum hinteren Teil sag ich mal so: Kann man machen, ist halt Scheiße.
Stellt man Zündnocke auf 2.Kante wird da viel zu spät gezündet.

Beim langen Leitstück ist das was anderes, da empfehle ich die 2.Kante als Bezug zu wählen. Die kürzere virtuelle Nocke reduziert die Abweichungen zwischen Fahrzeugen.


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Re: Basisvorzündung

Beitrag von Midi »

Hmm also schlussendlich fahre ich nun seit 2 Tagen diese Kurve:

Bild

Damit läuft sie eigentlich ganz schön, halt wie mit der maxbillv3. Allerdings hat man nicht mehr so ein "Traktorfeeling", man merkt deutlich die frühere Zündung. Im Alltag fährt es sich damit aber besser wegen der niederen Drehzahlen... aber ob ich nun mehr Leistung habe? Das wäre interessant zu messen, nach Popometer ist das schwierig.

Einen Prüfstand müsste man haben...

Edit: Verbrauch damti 4,8l, also irgendwo dazwischen, evt. gehe ich bei 2500 noch etwas zurück, oder einfach alles 1/2 Grad zurück, das bin ich mir noch am überlegen.

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